Ein paar Worte zur Geschichte der Großen Kuppel: Sie wurde von dem deutschen
Repsold aus Hamburg erbaut (es gibt heute noch eine Repsold-Sternwarte in Hamburg). Das
Teleskop besitzt ein Objektiv der Firma Merz in München, dem Nachfolger von Joseph von
Fraunhofer, mit einem Objektivdurchmesser von 487mm und einer Brennweite von 7m. Nach dem
930-mm-Refraktor in Meudon und dem 760-mm-Refraktor in Nizza ist es das drittgrößte
Linsenfernrohr in Frankreich.
Die 34-Tonnen-Kuppel wird derzeit mit Hilfe zweier
880-kg-Gewichte gedreht, von denen jedes allein mit Hand wieder aufgezogen wird.
Sie wird von einer Terrasse umfasst, die als Standort für weit
kleinere Instrumente dient wie den 162-mm-Kometensucher.
Für die Öffentlichkeit sind Besuche der Großen Kuppel mit nächtlichen
Beobachtungen am Großen Refraktor dienstags vorgesehen.
An allen Abenden gibt es eine allgemeine Einführung in die
Astronomie, eine kurze Geschichte der Örtlichkeit sowie die Behandlung vorgeschlagener
Themen.
Falls das Wetter Beobachtungen am Großen Refraktor nicht zulässt, wird im
Planetariumssaal über den "Himmel des Monats"
berichtet.
Der Zugang erfolgt in der rue de
l'Université, Nr. 11, 67000 Strasbourg, also nicht am Planetariumseingang.
Telefonische Vorbestellungen sind erforderlich: Tel.: (0033) 3 88 21 20 44.
Lageplan

|